Sieben Resilienzfaktoren

Sieben Resilienzfaktoren

Wie ihr eure Ängste und Negativität in sieben Tagen mit sieben Resilienzfaktoren behebt. Die aktuell größte Studie zitiert 740 andere Studien und fand für Resilienzfaktoren sieben Punkte. Diese sieben Punkte haben folgende bekannten Persönlichkeiten als Gemeinsamkeit: Elon Musk, Steve Jobs, Arnold Schwarzenegger und Bill Gates.



Die sieben Resilienzfaktoren Faktoren sind:

  • Realistischer Optimismus
  • Emotionskontrolle
  • Selbstwirksamkeit
  • Kausalanalyse
  • Empathie und Zielorientierung
  • Dankbarkeit

Der Artikel ist eigentlich für sieben Tage gemacht. Dabei ist die Reihenfolge nicht relevant. Probiert nach dem Lesen der Tage euren gewünschten Ablauf festzulegen und testet das enorme Fachwissen, welches ich im Resilienzfaktoren – Artikel und in dieser Anleitung für euch zusammengetragen habe.

 

Tag 1: Die schwierigen Dinge zuerst!

Wovor fürchtet ihr euch nach dem Aufstehen? Einem Anruf? Einer kalten Dusche?

  • Was denkt ihr, wie es sich anfühlt schon am Morgen die Dinge vor denen man sich fürchtet, erledigt zu haben?

Überspringt also in der Dusche den Temperatur-Regler auf „warm“ zu drehen und duscht einfach nur kalt, so lange ihr es aushaltet. Selbst wenn es nicht eiskalt ist. Traut euch diese eigentlich kleine Herausforderung zu meistern! Dabei müsst ihr eine kleine, mentale Hürde schaffen. Ist sie geschafft, werdet ihr erkennen, dass eure eigenen Gedanken eure Furcht größer gemacht haben als nötig.

  • Das heiße Wasser wird sich danach schöner anfühlen als jemals zuvor!

Tag 2: Weg mit allem was digital ist

Der durchschnittliche Bürger öffnet heute rund 174 Medien/Zeitungen/ Informationen (Quelle). Kennt ihr noch alle Appsinhalte, Zeitungen und sonstige Artikel von gestern? Nein…. Ablenkung ist heute keine Kunst mehr. Also weg mit Facebook, Instagram. Die wichtigen Dinge finden im realen Leben statt! Genau wie Tim Ferris es in seinem neuen Buch beschreibt: „Feste Email und Facebook-Zeiten pro Woche sparen Zeit und Geld“. Soziale Medien sind sehr stimulierend für das Gehirn, ähnlich wie sofortige Befriedigung. Das reale Leben kann nicht mit der endlosen, künstlich intensiven Stimulation der Technologie konkurrieren.

Tim Ferris: Mit geordneten Tageszeiten hält man sich alles was nervig ist vom Leib und ist produktiver.

Dabei muss man nicht auf die Minute genau seinen Tagesablauf planen. Ein einfaches Verbot an sich selbst für Fernsehen und Facebook lässt Sie super konzentriert werden und macht den Tag zu einer Anreihung von Ereignissen.

Gerade als ich den Artikel korrigiere, denke ich an ein Buch „5 Dinge, die Sterbende bereuen“ und an Freunde aus meiner Kindheit. Als ich mit 18 Jahren nach Hamburg gezogen war, hatte ich über 6 Monate kein Handy, kein Tablet, nichts mobiles. Meine Persönlichkeitsentwicklung war nicht nur wegen dem Umzug beeindruckend, sondern auch die Erfahrungen, die ich sammeln konnte und die Zeit zu nutzen, in denen ich viele Bücher lesen konnte. Ich war an keinem Tag abgelenkt oder fühlte mich verpflichtet jemanden zu antworten. Jetzt kommt das Ereignis, welches eine weitere Motivation für mich war: Ich besuchte einen Freund, wir gingen essen. Ich fragte ihn: „Und, was gibt es Neues bei dir?“, er antwortete: „Immer noch das Gleiche wie vor 6 Monaten!“. Er möchte ein bestimmtes Buch lesen und wünscht sich mehr Geld zu haben usw. Das Treffen wiederholten wir nach 3 Jahren … er hatte immer noch die nicht erfüllten Wünsche. Erschreckend: Während wir saßen und ein wunderbares Essen vor uns hatten, uns eigentlich nach Monaten richtig unterhalten konnten, musste er regelrecht auf sein Handy starren, weil er sich verpflichtet fühlte einer Frau, die er gar nicht persönlich kannte, zu antworten. Meine Lösung: Weg mit allem was digital ist und die Frau, den Herren oder mit wem man sich auch immer unterhalten möchte, treffen. Das eröffnet einem ein wahnsinniges Fenster an Zeit!

Tag 3: Meditieren

Ein großer Teil der Resilienzfaktoren hat mit Akzeptanz der Gegenwart zu tun.

Keiner kann vorhersagen, wie Situationen ablaufen. Es ist aber möglich die Person seiner eigenen Vorstellung zu werden!

 

Im Buch von Jan Becker: „Du kannst schaffen was du willst“, beschreibt er eine wunderbare Geschichte mit einem bösen und einem guten Wolf. Die müssen Sie unbedingt lesen! (Ich werde jetzt auch nur die Kernaussage wiedergeben). Je nach dem wie man sein Wesen fördert entwickelt sich der Charakter.

Das bedeutet: Liebst du dich selbst und wertschätzt du dich, wirst du der weiße „gute“ Wolf werden, der der sich liebt und seine Umwelt schätzt. Zum bösen Wolf: Liebst du dich selbst nicht, respektierst und förderst dein Wesen nicht, ist es wahrscheinlich, dass aus dir ein böses Biest wird! Mit bösen Biestern hat niemand gern was zu tun. Also bist du nicht nur verdorben, sondern auch einsam.

Ideen, Zufriedenheit und Selbstachtung werden von Meditation gefördert. Meditation ist der Schlüssel für so viele psychologische Aspekte, die den gesamten Blog füllen könnten.

Meditation für Anfänger kurz und knapp:
Beginnt jede Meditation zu machen die euch gut tut. Es gibt keine Verbote! Ihr dürft auf dem Boden, im Liegen, in der Hängematte oder am Esstisch die Meditation eure Wahl ausführen.

Dabei muss man wissen: Das Leben wird immer Höhen und Tiefen haben, ähnlich wie Wellen. Einige Wellen sind klein andere groß. Meditation ist Persönlichkeitsentwicklung. Meditation steht für: Dankbarkeit, Glück, Entspannung, Demut, geistige Klarheit und Empathie. Neben all den positiven Wirkungen, macht es den Kopf klar und zufrieden

Meditiert am Tag einige Minuten, an Ihrem Ort, den ihr euch wünscht. Ich selbst nutze bei häufigem Meditieren die App Headspace. Euer Ziel sollte es sein, am Ende des Tages einige Minuten Zeit für sich selbst zu nehmen.

Tag 4: Ernährung

Ähnlich wie Sport für den Sportler, braucht ihr jeden Tag Essen. Ohne die richtigen Nährstoffe wird euer Motor nicht richtig funktionieren! www.Ernährungsbalance.de umfasst dabei nur einen kleinen Teil, wie die Ernährung optimaler Weise aussehen kann.

Entscheidet euch nicht nach Gefühlen, was gesund oder ungesund ist, sondern notiert euch eure gewöhnlichen Mahlzeiten über den Tag und investieret Zeit und Geld in Literatur, die sich professionell mit Ernährung auseinandersetzt. Die Zeit die investiert wurde, wird man sowieso länger leben! Das Geld wird man ebenso sparen! Ernährung ist eine Win-Win Situation für jeden!

Tag 5: Dankbarkeit

Ihr seid nun soweit. Dankbarkeit ist eine Disziplin der Könige. Der Räuber ist dabei negatives Denken. Es bringt nichts Dinge zu „zerdenken“ und zu befürchten.

Macht alles was ihr könnt, um dankbar zu sein! Dankbar für euer Aussehen, eure Art, eure Interessen und die Umwelt. Bei allen Dingen, die ihr nicht könnt, können andere euch helfen. Jetzt denkt bitte nicht negativ! Wie ihr bei fast jedem Problem Hilfe findet ist gegen Geld … und zack 50% der Leser denken wieder negativ. Wer sollte in euch investieren, wenn ihr selbst nicht mal soweit seit? Wir leben unter diesen Umständen nur ein einziges Mal, jede Sekunde tickt nur ein einzelnes Mal. Es wäre zu schade, wenn wir nicht die Person werden könnten, die wir sein wollen. Es wäre schade, wenn wir in allem nur Schlechtes sehen und nicht dankbar sind.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um zu sich zu schätzen.

Tag 7: Achtsamkeit

Am Tag sieben geht es um: Das Leben intensiver, dankbarer, sowie aufmerksamer zu leben.

Sei in dem Hier und Jetzt. Dankbarkeit ist der Inhalt um nicht in der Vergangenheit zu Leben – Dafür empfehle ich dir den Artikel Resilienzfaktoren zu lesen.

Ähnlich wie mit der kalten Dusche, die ihr an Tag eins wählen konntet, wird -das Hier und Jetzt- also die Erfahrung mit der warmen Dusche danach viel intensiver sein. Klingt es nicht logisch, sein Leben intensiver und dankbarer, sowie achtsamer zu leben? Hört sich etwas wie ein Widerspruch an, weil uns die Mehrheit der Bevölkerung beibringt: Meditation ist kein Zeitgewinn, sondern Verschwendung. Ernährung muss günstig sein und Freundschaften und Menschen um uns herum sind selbstverständlich

Wenn du einen Kaffee zubereitest, achte auf den Geruch der Kaffeebohnen und das Geräusch beim Mahlen! Die Milch verteilt sich langsam im Kaffee… wie gut sich der erste Schluck anfühlt.

Du fühlt ihr euch frei? Sehr gut! Anstatt einfach nur „anwesend“ zu sein oder Multitasking zu versuchen, solltet ihr eins nach dem anderen machen. Das hört sich vielleicht ebenfalls etwas langsam und komisch an. Das Resultat dabei ist aber: Es spart unheimlich viel Zeit! Man kommt in einen „Drive“ in dem alles zu passen scheint! Es muss nicht mehr gegen alles gekämpft werden.

Wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie Ihre Achtsamkeit verlieren, hilft Meditation. Dabei kann auch ein fünf Minuten-Schlaf Meditation sein. Einfach das System neu starten. Das bewirkt bei mir Wunder! Ein neuer Tag beginnt!

Schreibe mir gerne, wie Achsamkeit dein Leben verändert hat. Das “ sich- selbst“ programmieren achtsamer zu sein, dankbarer, ausgeglichener, sowie bewusster, hilft die Resilienzfaktoren auszubauen.

Zum Schluss noch eines der besten Zitate aus dem Zen-Buddhismus, wie ich finde:

„Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“

Der Lehrling fragt den Meister, was den Meister von ihm unterscheidet.

Der Zen-Meister entgegnet ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.

Der Lehrling erwidert: „Aber das mache ich doch auch.“

Der Zen-Meister antwortet:“Wenn Du gehst, denkst Du ans Essen und wenn Du isst, dann denkst Du ans Schlafen. Wenn Du schlafen sollst, denkst Du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.“

Hat dir mein Artikel geholfen, deine Geanken zu ordnen? Über ein Kommentar würde ich mich freuen.

Danke fürs Lesen.