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Blutdrucksenkende Lebensmittel

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Blutdrucksenkende Lebensmittel

 

 

Vermeintlich blutdrucksenkende Lebensmittel sollte ein Hypertoniker kennen und in seine Ernährung einbauen. Die Symptome können sein: Schwindel, Kopfschmerzen, Schweißneigung, Schlafstörung, jedoch weist zahlreiche Literatur draufhin, dass die Hypertonie von vielen erkrankten über Jahre nicht als “Veränderung” empfunden wird. Folgeerscheinungen einer nicht behandelten Hypertonie sind: Schlaganfall, hypertensive Enzephalopathie, (Nieren) Arteriosklerose, (Augen) Veränderung des Augenhintergrundes und mögliche Veränderung der Gefäße. Häufig leben Personen die eine Hypertonie entwickelt haben mit weiteren Erkrankungen wie Hyperlipidämie, Diabetes Mellitus.

 

Hypertonie ist die dauerhaft Erhöhung des systolischen Blutdrucks auf über 140 mmHg und des diastolischen Blutdruck auf über 90 mmHg (WHO). Rund ca. 20% der Personen in Europa leiden an Hypertonie.

 

 

Es werden immer die optimalen Lebensmittel diskutiert, überarbeitet und in neuen Studien als Empfehlung oder Vermeidung erwähnt. Zu den vorteilhaften Ernährungsfaktoren gehören Vitamine, Mineralstoffe und Lebensmittel meiden sollte man:
(1) Zuviel Kochsalz
(2) Zu wenig und zu viel Kalzium
(3) Hohe Mengen Alkohol
(4) weniger als 100% vom Tagesbedarf an Kalium
(5) Zu wenig Magnesium
(6) Überdenken sollte man die Wahl der verzehrten Fette – Fettsäuren aus dem Fisch wie die EPA-Fettsäure und DHA-Fettsäure wirken sich günstig auf den Blutdruck aus, während Fette aus dem Schweinefleisch ungünstig sind.

Natriumaufnahme und Blutdruck

Hohe Natriumaufnahme ist eine Ursache für erhöhten Blutdruck bei Erwachsenen. Bei Kindern und Jugendlichen liegen weniger Evidenz vor und Befunde sind nicht eindeutig. Wir haben systematisch die Evidenz aus experimentellen und Beobachtungsstudien über den Zusammenhang zwischen Natriumaufnahme und Blutdruck bei Kindern und Jugendlichen überprüft .

Eine systematische Recherche der Datenbanken Medline, Embase, CINAHL und CENTRAL bis März 2017 wurde von dem Forscherteam Leyvraz M. (2018)  durchgeführt und durch eine manuelle Suche nach Bibliographien und unveröffentlichten Studien ergänzt. Experimentelle und Beobachtungsstudien mit Kindern oder Jugendlichen zwischen 0 und 18 Jahren wurden eingeschlossen.

In experimentellen Studien  über 58531 Teilnehmer verringerten Natrium-Reduktions-Interventionen  den systolischen Blutdruck um 0,6 mm Hg [95% Konfidenzintervall (CI): 0,5, 0,8] und den diastolischen Blutdruck um 1,2 mm Hg (95% CI: 0,4, 1,9). Die Meta- Analyse von 18 experimentellen und beobachtenden Studien (einschließlich 3406 Teilnehmern) mit Natriumaufnahme und Blutdruckmessmethoden von hoher Qualität zeigte, dass für jedes weitere Gramm Natriumaufnahme pro Tag der systolische Blutdruck um 0,8 mm Hg stieg (95%). CI: 0,4, 1,3) und diastolischBlutdruck von 0,7 mm Hg (95% CI: 0,0, 1,4). Die Assoziation war stärker bei Kindern mit Übergewicht und niedriger Kaliumaufnahme. Es wurde eine quasi-lineare Beziehung zwischen Natriumaufnahme und Blutdruck gefunden .

SCHLUSSFOLGERUNGEN:

Weniger Natrium bewirkt eine Normalisierung vom Blutdruck bei Kindern und Jugendlichen. Die Ergebnisse der Forscher unterstützen die Reduktion der Natriumaufnahme während der Kindheit und Jugend, um den Blutdruck zu senken und die Entwicklung von Bluthochdruck zu verhindern.

 

Lebensmittel die den Blutdruck untersützten

Blutdrucksenkende Lebensmittel, die bei der Ernährungstherapie behilflich sein können, sind wichtig. Jedoch müssen wie erwähnen, dass die Auflistung in kombination mit einem Ernährungsberater in einen 100% gesunden Ernährungsplan eingebaut werden sollte, der nachfolgende Text ersetzt keinen Ernährungstherapeuten.

Bananen

Viele Hypertoniker essen in meiner Ernährungapraxis immer wieder zu wenig Kalium. Bananen sind ein super Lebensmittel um die Kalium-Menge am Tag zu ergänzen. Das Kasturba Medical College und belegte, dass der Verzehr von täglich zwei Bananen über eine Woche den Blutdruck bereits senken kann. Die Harvard Medical School ergaben, dass Kaliumnitrats besser wirken könnte als kaliumchlorid bei Bluthochdruck. Die Banane enthält Kaliumnitrat.

 

Kakao

Kakao besitzt ebenfalls günstige Inhalstoffe Katechine, Flavanole und Phenole, insbesondere Flavan-3-ol.
Die Inhaltsstoffe vom Kakao mach das Lebensmittel zu einem potentiellen Blutdrucksenker und könnte das Gefäßsystem schützen.

 

Fisch

Fisch aller Art besitzt die Fettsäuren EPA- und DHA-, sie gehören zu den Omega 3 Fettsäuren und bauen sich in der Zellmembran ein. Das Forscherteam von Bonaa stellte 1990 fest, das  Fischöl bei 10 wöchiger gabe Systol um 4,6 mmHg und Diastol um 3 mmHg senkt. Einige neuere Studien belegen, dass Fisch keine Wirkung haben sollte. Leider unterlaufen den jüngeren Forschern nach Prof. Clemens von Schacky folgender Fehler: Die Forscher gaben morgens das Fischöl und nicht zum Mittagessen, wodurch die Aufnahme von guten Fettsäuren wesentlich niedriger ausfällt.

Kiwi

Die Forscher der American Heart Association fanden heraus, dass sich 3 Kiwis täglich günstig auf den Blutdruckauswirken können. Außerdem enthalten Kiwis wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Kartoffel

Carotinoide – einer von vielen Pflanzenfarbstoff. Forscher raten nicht nur Carotinoide in die Ernährung einzubauen sondern verschiedene Pflanzenfarbstoffe um eine günstige Wirkung auf das Gefäßsystem zu erzielen können. Kartoffeln enthalten ebenfalls eine Hohe Menge an Kalium.

 

Kräuter

Die Naturheilkunde sollte was Kräuter angeht nicht belächelt werden. Sie können nicht nur mental entspannen sondern nach Stress zum Beispiel blutdrucksenkend wirken. Gute Kräuter zur Entspannung sind Salbei.
Bärlauch, Brennnessel, Petersilie und Sellerie.

Rote Bete

An der London School of Medicine fanden Forscher heraus, dass Rote Bete unter anderem günstige Auswirkungen auf den erhöhten Blutdruck hat. Verantwortlich ist die Aminosäure Citrulin, welche ebenfalls in der Wassermelone enthalten ist. Neben Citrulin soll Rote Bete auch eine andere Aminosäure, namens L-Arginin enthalten. L-Arginin wirkt sich ebenfalls günstig auf den Blutdruck aus.