Ernährungscoaching

 

Das Seminar findet mit +2 Personen statt, präsentiert wird mit (meine Gegenstände): ​

 

+ Beamer
+ Flipchart
+ Handout (aktuell ca. 2 Seiten)
–> Idee (denkbar ist ein Handout in dem relevantes vm EMS Studio vorgestellt wird und die FAQ)
+ Pro Folie 4 Punkte


Jeweils 2 freiwilligen wird per Blutzuckergerät der Glukosespiegel festgestellt.

1. Person trinkt eine Cola
2. Person trinkt einen Proteinshake oder ähnliches

Zum Ende vom Seminar, wird der  die Glykemische Last erklärt. 

Erklärung: Was das mit Abnehmen ohne JOJO zu tun hat? 
->  eine zu hohe Glykemische LAst zwingt den Körper Kohlenhydrate nicht als Muskelglykogen zu speichern sondern im Fettgewebe.

 

Präsentation besteht aus Vorstellung + 6 Seiten:

1. Diät und Diätstrategie

1. Low Carb
2. Metabole Diät
3. Ketogene Diät
4. High Carb Diät
5. Das wichtigste an jeder Diät.

Wie man abnehmt ohne JOJO- Effekt

1. Hormonsystem
2. Vitamine und Ballststoffe
3. Studienübersicht
4. Fazit Gherlin und Leptin

Erfolge der Vergangenheit

Beispiele von Kunden ohne Namen
1. x KG Abnahme
2. weniger Rückenschmerzen
3. keine Rückenschmerzen bei Skoliose
4. Muskelaufbau zeitsparend
--> Idee ( Langfristig mit schriftlicher Einwilligung werden sie erwähnt, als Honorar darf sie inkl. einer Begleitperson am Seminar teilnehmen)

2. EMS

1. Vorurteile ( Schäden usw.)
( Inhalt und Ergebnis Studien - siehe unten)

2. Erfinderidee
-> (Inhalt von 3. Warum und wie EMS zugelassen wurde mit welchem Ziel

Muskelregeneration

1. Regulärer Muskelkater
2. Evidenz
3. Optimale Ernährung zur Regeneration bei EMS

Die häufigsten Fehler EMS und JOJO Effekt der Ernährung

1. Ballaststoffe und Mineraliendefizit
2. Nahrungsmittel 3. Zu wenig Regeneration

Studien zur niederfrequenten Ganzkörper-Elektrostimulation

Kurz- und langfristige Trainingseffekte durch mechanische und elektrische Stimulation auf kraftdiagnostischer Parameter

(SPEICHER, U. / NOWAK, S. / SCHMITHÜSEN J. / KLEINÖDER, H. / MESTER, J., Deutsche Sporthochschule Köln 2008; u.a. veröffentlicht im BISp-Jahrbuch – Forschungsförderung 2008/09)

Untersuchungsziel
Ziel der vorliegenden Studie war es, klassische Krafttrainingsmethoden mit dynamischer Ganzkörper-EMS hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Kraft und Schnelligkeit zu vergleichen.

Methodik
80 Sportstudenten wurden zu gleichen Teilen auf die klassischen Trainingsgruppen Hypertrophie, Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauer, die modernen Verfahren Ganzkörper-EMS und Vibration, sowie die beiden Mischgruppen Ganzkörper-EMS/Hypertrophie und Vibration/Hypertrophie randomisiert. Die klassischen Trainingsgruppen trainierten die Beinbeuge- und Beinstreckmuskulatur an Maschinen (Gym 80) in den jeweiligen Gruppen in 3 Serien mit verschiedenen Zusatzlasten (30-90 %, 3-15 Wiederholungen). Die EMS-Gruppen führten Ausfallschritte und Kniebeugen ohne Zusatzlasten durch (Belastung/Pause 6 s/4 s, Impulsfrequenz 85 Hz, Impulsbreite 350 μs, bipolare Rechteckimpulse, 60 % Intensität). Standardisiert wurde über visuelles Biofeedback. Das Training fand 2x pro Woche über einen Zeitraum von 4 Wochen statt. Eingangs- und Ausgangstests wurden vor und nach dem Training, sowie nach einer zweiwöchigen Regenerationsphase an Kraftdiagnostikgeräten durchgeführt. Gemessen wurde die Dynamik über die Leistung (Kraft x Geschwindigkeit) mit 40 und 60 % Zusatzlast in verschiedenen Winkeln.

Ergebnisse
Alle Krafttrainingsarten konnten die maximale Leistung signifikant verbessern. Die Maximalkraft verbesserte sich bei der Hypertrophiegruppe mit 16 % am stärksten, gefolgt von 9-10 % bei EMS. Nur die EMS-Gruppen wiesen signifikante Ergebnisse in der Verbesserung der Geschwindigkeit auf. Die gemessene Leistung verbesserte sich dementsprechend über eine höhere Geschwindigkeit um ca. 30 % – deutlich mehr als bei klassischen Methoden (16-18 %). Dies liegt offensichtlich in der direkten Ansteuerung schneller Muskelfasern bei EMS.
Gemischte Trainingsdesigns wie EMS und klassisches Hypertrophie-Training weisen typische Anpassungen aus beiden Trainingsstimuli auf (7 % Maximalkraftzuwachs und 12 % Leistungsverbesserung). Verbindungen aus klassischen und modernen Trainingsverfahren könnten somit neue, vielversprechende Reizkonstellationen eröffnen. Besonders hervorzuheben sind die Langzeiteffekte bei Ganzkörper-EMS. Die größten Leistungsanstiege zeigten sich nach einer zweiwöchigen Regenerationsphase.

Fazit
Dynamisches Ganzkörper-EMS-Training mit miha bodytec erwies sich im Vergleich verschiedener Trainingsarten zur Steigerung von Kraft und Geschwindigkeit als hocheffektive Trainingsmethode. Ganzkörper-EMS konnte als einzige Trainingsform die sportrelevante maximale Leistung über den Faktor Bewegungsgeschwindigkeit verbessern. Zusätzlich eröffnen ausgeprägte Langzeiteffekte neue Möglichkeiten in der Trainingsperiodisierung. Der wohldosierte Einsatz von Ganzkörper-EMS in Kombination mit einer dynamischen Bewegungsausführung stellt eine vielversprechende Kombination für das Kraft- und Schnelligkeitstraining dar.

Effekt von Ganzkörper-Elektromyostimulation auf Ruheumsatz, anthropometrische und muskuläre Parameter älterer Menschen. Der Training und Elektromyostimulations Trial (TEST)

(KEMMLER, W. / BIRLAUF, A. / VON STENGEL, S., Universität Erlangen-Nürnberg 2009).

Untersuchungsziel
Besonders bei Frauen kommt es nach der Menopause zu einer erheblichen Veränderung der Körperzusammensetzung mit Erhöhung des abdominalen Körperfetts und einer korrespondierenden Reduktion der Muskelmasse. Dieser Entwicklung entgegen zu wirken, zeichnet sich als Alternative zu einem konventionellen Muskeltraining mit geringer orthopädischer und kardialer Belastung bei vergleichsweise niedrigem Trainingsvolumen derzeit das Ganzkörper-Elektromyostimulationstraining (EMS) ab. Ziel der Pilotstudie war es, die Anwendbar- und Durchführbarkeit eines EMS-Trainings bei älteren Menschen zu erfassen, sowie die Effektivität dieser Trainingsform auf anthropometrische, physiologische und muskuläre Größen zu determinieren.

Methodik
30 postmenopausale Frauen mit langjähriger Trainingserfahrung wurden nach Randomisierung auf eine Kontrollgruppe (KG: n = 15), die Ihr Training wie gewohnt weiterführte, und eine EMS-Gruppe (n = 15), die zusätzlich zu dem zweimal wöchentlichen Kraft- und Ausdauertraining alle 4 Tage ein 20-minütiges Ganzkörper-EMS-Training absolvierte, zugeteilt. Neben Ruheumsatz und VO2 wurden die wichtigsten anthropometrischen Daten (Gewicht, Größe, Körperfettanteil, Taillenumfang etc.) ermittelt

Ergebnisse
Der Ruheumsatz zeigte signifikante Reduktionen in der KG (-5,3%, p = 0,038) und keine Veränderungen (-0,2 %, p = 0,991) in der EMS-Gruppe. Trotz mittlerer Effektstärke (ES: 0,62) zeigten sich für diesen Parameter lediglich tendenzielle Unterschiede zwischen EMS-Gruppe und KG (p = 0,065). Der Summenwert für die Hautfaltendicke reduzierte sich in der EMS-Gruppe signifikant (p = 0,001) um 8,6 % verglichen mit einer leichten, nicht signifikanten Zunahme in der Kontrollgruppe (1,4 %); ein Unterschied der sich als statistisch signifikant (p = 0,001, ES: 1,37) zeigte. Der Taillenumfang als Kriterium der abdominalen Adipositas sank in der EMS-Gruppe signifikant (p > 0,001) um -2,3 % (vs. KG: +1,0 %, p = 0,106) Der korrespondierende Zwischengruppenunterschied fiel signifikant aus (p = 0,001, ES: 1,64).

Fazit
Zusammenfassend zeigen sich neben gesundheits-relevanten Effekten auf die Körperzusammensetzung auch Verbesserungen funktioneller Parameter wie Maximalkraft und Schnellkraft. Darüber hinaus wurde eine hohe Akzeptanz des EMS-Trainings in diesem Kollektiv gut trainierter, postmenopausaler Frauen festgestellt, so dass neben der Effektivität auch die Praktikabilität dieser Trainingsform gesichert erscheint.

Einfluss eines adjuvanten EMS-Trainings auf Körperzusammensetzung und kardiale Risikofaktoren bei älteren Männern mit Metabolischem Syndrom

(KEMMLER, W. / BIRLAUF, A. / VON STENGEL, S., Universität Erlangen-Nürnberg 2009).

Untersuchungsziel
Sarkopenie und (abdominale) Adipositas stehen mit Mortalität, Multimorbidität und Gebrechlichkeit („frailty“) des älteren Menschen in enger Verbindung. Inwieweit ein Ganzkörper-Elektromyostimulations-(WB-EMS)-Training Einfluss auf Körperzusammensetzung und kardiale Risikofaktoren bei älteren Männern mit Metabolischem Syndrom nehmen kann, war Ziel dieser Untersuchung.

Methodik
Insgesamt 28 Männer mit Metabolischem Syndrom gemäß IDF (69,4±2,8 Jahre) aus der Umgebung von Erlangen wurden nach Randomisierung einer Kontrollgruppe (KG: n = 14) oder einer WB-EMS-Gruppe (n = 14) zugeteilt. Das 14-wöchige Trainingsregime der WB-EMS sah alle 5 Tage ein 30-minütiges Ausdauer- und Kraftprogramm unter EMS-Applikation vor. Die Kontrollgruppe führte parallel ein Ganzkörpervibrations-Training mit dem Fokus „Steigerung der Beweglichkeit und des Wohlbefindens“ durch. Als primäre Endpunkte wurden die abdominale und Gesamtkörper-Fettmasse sowie die appendikuläre Skelettmuskelmasse (ASMM) ausgewählt. Sekundäre Endpunkte waren Parameter des Metabolischen Syndroms nach IDF (Taillenumfang, Glucose, Triglyzeride, HDL-Cholesterin, systolischer und diastolischer Blutdruck).

Ergebnisse
Die Veränderung der abdominalen Fettmasse zeigte bei hoher Effektstärke (ES: d`=1,33) signifikante Unterschiede (p = 0,004) zwischen WB-EMS und KG (-252±196 g, p = 0,001 vs. -34±103 g, p = 0,330). Parallel dazu verringerte sich in der WB-EMS-Gruppe das Gesamtkörperfett um -1350±876 g (p = 0,001) und in der KG um -291±850 g (p = 0,307) (Unterschied: p = 0,008, ES: d` = 1,23). Die ASMM zeigte ebenfalls signifikante Unterschiede (p = 0,024, ES: d` = 0,97) zwischen EMS-Gruppe und Vibrations-Kontrollgruppe (249±444 g, p = 0,066 vs. -298±638 g, p=,173). Mit der Ausnahme eines signifikanten Zwischengruppenunterschiedes (p = 0,023, ES: d` = 1,10) für den Taillenumfang (EMS: -5,2±1,8 cm, p = 0,001 vs. KG: -3,3±2,9 cm, p = 0,006) zeigten sich für die Parameter des Metabolischen Syndroms (s.o.) keine weiteren Effekte.

Fazit
Ein Ganzkörper-EMS-Training zeigt bei geringem Trainingsvolumen (ca. 45 min/Woche) und kurzer Interventionsdauer (14 Wochen) signifikante Effekte auf die Körperzusammensetzung älterer Menschen. Bei Menschen mit geringer kardialer und orthopädischer Belastbarkeit könnte somit WB-EMS eine entsprechende Alternative zu konventionellen Trainingsprogrammen sein.

Ganzkörper-Elektromuskelstimulation (EMS-Training) gegen Rückenbeschwerden

(BOECKH-BEHRENS, W.-U. / GRÜTZMACHER, N. / SEBELEFSKY, J., unveröff. Diplomarbeit, Universität Bayreuth, 2002).

Untersuchungsziel
Das Ziel dieser Studie war, die Effekte eines komplexen EMS-Trainings auf Rückenbeschwerden zu ermitteln.

Methodik
49 Bedienstete der Universität Bayreuth mit Rückenbeschwerden, 31 Frauen, 18 Männer mit einem durchschnittlichen Alter von 47 Jahren nahmen freiwillig an der Studie teil. Häufigkeit und Intensität der Rückenbeschwerden sowie allgemeiner Beschwerdezustand, Stimmung, Vitalität, Körperstabilität und Körperformung wurden mit Hilfe von Eingangs- und Abschlussfragebögen ermittelt.
Es wurden 10 Trainingseinheiten EMS-Training, 2mal pro Woche, von je 45 Minuten Dauer mit folgenden Trainingsparametern durchgeführt: Impulsdauer 4 s, Impulspause 2 s, Frequenz 80 Hz, Anstiegszeit 0 s, Impulsbreite 350 μs. Dabei folgte auf eine je 10-15 Minuten dauernde Gewöhnungszeit zur Einstellung der individuellen Impulsstärke ein ca. 25-minütiges Training, bei dem verschiedene statische Übungspositionen eingenommen wurden. Ein fünfminütiges Entspannungsprogramm mit einer Impulsdauer von 1 s, einer Impulspause von 1 s, einer Frequenz von 100 Hz, einer Anstiegszeit von 0 s, einer Impulsbreite von 150 μs schloss die Trainingszeit ab.

Ergebnisse
Eine Reduzierung der Rückenschmerzen stellten 88,7 % der Probanden fest, wobei bei 38,8 % eine starke Minderung der Beschwerden eintrat. Bei 41,9 % ergab sich eine leichte Verbesserung des Beschwerdestatus. Auch die Häufigkeit und die Intensität der Beschwerden verringerten sich deutlich während des Trainingszeitraums.
Das EMS-Training führte darüber hinaus zu folgenden allgemeinen Effekten: 61,4 % der Personen gaben eine Verbesserung ihres allgemeinen Beschwerdezustandes an, bei 75,5 % verbesserte sich die Stimmung, 69,4 % registrierten eine gestiegene Vitalität, 57,1 % der Männer und 85,7 % der Frauen empfanden eine verbesserte Körperstabilität, 50 % der Probanden stellten positive Körperformungseffekte fest und 75,5 % fühlten sich nach dem Training entspannter.

Fazit
Das Ganzkörper-EMS-Training bekämpft die Volkskrankheit Rückenbeschwerden in sehr effektiver Weise. Der Strom erfasst offensichtlich auch die tiefen Muskeln, die durch konventionelle  Behandlungsmethoden nur schwer erreicht werden können. Das spezielle Ganzkörper-EMS-Training stellt ein zeitsparendes, sehr wirksames Allround-Training dar, das weit reichende positive gesundheitliche Effekte erzielt. Dabei werden sowohl therapeutische Ziele als auch präventive Ziele erreicht.

Elektromyostimulation (EMS) bei kardiologischen Patienten. Wird das EMS-Training bedeutsam für die Sekundärprävention?

(FRITZSCHE, D. / FRUEND, A. / SCHENK, S. / MELLWIG, K.-P. / KLEINÖDER, H. / GUMMERT, J. / HORSTKOTTE, D., Herzklinik Bad Oeynhausen, Herz 2010; 35 (1): 34–40)

Untersuchungsziel
Die Vorstellung, dass moderates Ausdauertraining im Rahmen der Sekundärprävention die Prognose der chronischen Herzinsuffizienz (CHI) verbessert, wurde inzwischen hinreichend validiert. In der klinischen Routine bleiben jedoch erfahrungsgemäß nur wenige, gut geführte, hoch motivierte und zumeist jüngere Patienten einer dauerhaften sportlichen Begleittherapie zugänglich. Die eigenen Erfahrungen mit Ganzkörper-Elektromyostimulation (EMS) an herzinsuffizienten Patienten zeigen ein bislang nicht erahntes Potential bei der Regeneration neurohumoraler, inflammatorischer und skelettmuskulärer Krankheitssymptome im Rahmen der Systemerkrankung CHI. Vor diesem Hintergrund wurden in einer prospektiven Pilotstudie Wirkung und Akzeptanz der Ganzkörper-EMS bei Herzinsuffizienz-Patienten untersucht.

Methodik
15 Patienten mit gesicherter Diagnose CHI absolvierten ein 6-monatiges Trainingsprogramm (Ganzkörper-EMS) mit einem Miha-Bodytec-Gerät. Als Stimulationsparameter wurden 80 Hz und 300 μs bei 4 s Impuls und 4 s Pause für 20 min Dauer definiert, gefolgt von einem Cool-Down im 100-Hz-Bereich. Die Amplitude (mA) wurde von den Patienten selbst gewählt, so dass die subjektive Empfindung „Muskelkontraktion/Stromempfinden“ auf die Stufe 8 einer zehnstufigen Skala eingestellt wurde. Vorgabe waren 40–70 Wiederholungen im Hauptteil, mit Übungen in isometrischen Haltepositionen und dynamischen Bewegungsausführungen.
Untersucht wurden in Eingangstest und nach jeweils 3 und 6 Monaten Training die kardiale Leistungsfähigkeit mittels Spiroergometrie, Elektrokardiographie (EKG) und Echo; der metabolische Status inklusive Kreatinkinase (CK) und Laktatdehydrogenase (LDH); außerdem wurden Gewicht und Körperfettverteilung bestimmt (Impedanzwaage).

Ergebnisse
Eine bis zu 96%ige Steigerung der Sauerstoffaufnahme an der anaeroben Schwelle konnte nachgewiesen werden (VO2at 19,39 [± 5,3] ml/kg Körpergewicht [KG] vor Trainingsbeginn; VO2at 24,25 [±6,34] ml/kg KG am Ende der Trainingsphase; p < 0,05). Der diastolische Blutdruck sank signifikant (psyst < 0,05; pdiast < 0,001), der Muskelzuwachs betrug bis 14 % bei Gewichtskonstanz. Die Trainingsmethode wurde zu 100 % akzeptiert (keine Abbrecher), die Patienten gaben eine deutlich gesteigerte subjektive Leistungsfähigkeit an.

Fazit
Die Untersuchung zeigt erstmalig die Wirkung von EMS-Training bei herzinsuffizienten Patienten. Die Verbesserungen hinsichtlich der objektiven Leistungsfähigkeit sowie der Optimierung muskelphysiologischer und metabolischer Parameter übersteigen die Ergebnisse nach herkömmlichen aeroben Trainingsformen im Rahmen der primären und sekundären kardiologischen Rehabilitation bei Patienten mit CHI bei Weitem. Die gewählte Trainingsform birgt ein hohes Potential in der Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz.

Studien zur Ernährung

Quellen

1. Erez G, Tirosh A, Rudich A, Meiner V, Schwarzfuchs D, Sharon N, et al. Phänotypische und genetische Variation in Leptin als Determinanten des Gewichts wiedergewinnen. Int J Obes. 2011; 35 : 785-792. [ PMC kostenloser Artikel ]

2. Soni AC, Conroy MB, Mackey RH, Kuller LH. Ghrelin, Leptin, Adiponectin und Insulinspiegel sowie gleichzeitige und zukünftige Gewichtsveränderungen bei Übergewicht, postmenopausalen Frauen. Menopause. 2011; 18 : 296-301. [ PMC kostenloser Artikel ]

3. Torgerson JS, Carlsson B, Stenlof K, Carlsson LM, Bringman E, Sjostrom L. Ein niedriges Serum-Leptin-Niveau bei Baseline und ein großer Frühabfall in Leptin prognostizieren eine große 1-Jahres-Gewichtsreduktion bei energiebegrenzten fettleibigen Menschen. J Clin Endocrinol Metab 1999; 84 : 4197-4203. [ PubMed ]

4. Crujeiras AB, Goyenechea E, Abete I, Lage M, Carreira MC, Martinez JA, et al. Gewichtsrückgewinnung nach einem Diät-induzierten Verlust wird durch höhere Baseline-Leptin und niedrigere Ghrelin-Plasmaspiegel vorhergesagt. J Clin Endocrinol Metab 2010; 95 : 5037 & ndash; 5044. [ PubMed ]

5. Mavri A, Stegnar M, Sabovic M. Baseline Serum Leptin Ebenen vorhersagen Gewichtszunahme nach Diät bei übergewichtigen Frauen? Diab Obes Metab 2001; 3 : 293-296. [ PubMed ]

6. Digested wheat gluten inhibits binding between leptin and its receptor Tommy JönssonEmail author, Ashfaque A Memon, Kristina Sundquist, Jan Sundquist, Stefan Olsson, Amarnadh Nalla, Mikael Bauer and Sara Linse BMC Biochemistry 2015 16:3

Warum nehme ich nicht weiter ab!? liegt es am Leptin?

Du machst eine Diät, trainierst vielleicht sogar, achtest auf deine Tages-Kalorien Menge, aber du scheinst einfach nicht weiter abzunehmen? Im Internet steht „überprüfe deine Kalorien“. Mist, also noch weiter runter mit den Kalorien? Die Personen, die so abnehmen, nehmen in wenigen Wochen wieder zu. Evtl. ist der Stoffwechsel eingeschlafen?! So oder ähnlich werden Weisheiten im Internet verbreitet und der Körper mechanisch erklärt. 

 
 

Die Abrechnung mit dem Pseudowissen

Die Erklärung dahinter liegt aber nicht in der Ernährungsweise, den Kalorien oder den fehlenden Nahrungsergänzungen. Entscheidend ist der Körper in diesem Punkt und seine Hormone. Die wichtigen Hormone sind Ghrelin und Leptin.

Dabei sind vor allem diese Hormone bedeutend am Fettanteil und Körpergewicht beteiligt. Übergewichtige oder sogar fettleibige Menschen haben in der Regel zu viel Leptin oder Ghrelin im Blut und gleichzeitig ein niedrigen Spiegel vom Peptid YY, das ebenfalls aus der Bauchspeicheldrüse kommt. Im Gegensatz zu Ghrelin fördert dieses Hormon jedoch die Sättigung.

 

Wissenschaftliche Nachweise

Die Forscher Erez et al. 1 haben festgestellt, dass die Gewichtszunahme nach der Diät am höchsten bei Personen mit niedrigem Leptin-Spiegel war. Weitere Forscher wie Soni et al. konnten die Entdeckung bestätigen. Jedoch nur bei einer Gewichtsabnahme von 4,5 Kilogramm und auch nur mit weiteren Faktoren, zum Beispiel dass der Leptinspiegel wie beschrieben niedrig sein muss.  Drei weitere Studien berichteten über ähnliches, dass eine Abnahme vom Leptinspiegel während des Gewichtsverlustes mit einer größeren Gewichtszunahme nach der Diät einherging. 3-5
Die Hormone regulieren die Verdauung und das Hungergefühl, die Einlagerung von Nährstoffen ins Fettgewebe, den Fettaufbau und Fettabbau. Optimal ist ein hoher Leptin-Spiegel. Der sagt dem Körper, dass er satt ist und keine Nahrung mehr braucht. Dieser ist hauptverantwortlich für den „JOJO-EFFEKT“. Ist der Leptinspiegel einmal hoch, kann es nach Studien bis zu 6 Monaten (nach der Diät dauern) bis der Spiegel wieder absinkt. Der schlechte Freund vom Leptin, das Ghrelin, wird ausgeschüttet bei leerem Magen und Schlafmangel. Die Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut, Dr. Petra Schüssler, sagte folgendes: „Unsere Studienergebnisse zeigen erstmalig, dass die Ausschüttung von Ghrelin ins Blut zur Regulation der Nahrungsaufnahme … und unser Appetitempfinden steuern.

Leptin:

  • hemmt den appetitstimulierenden Effekt
  • hemmt die appetitanregende Wirkung von Anandamid
  • aktiviert die beiden Neurotransmitter und natürlichen Appetitzügler Proopiomelanocortin. Leptin löst durch Bildung des körpereigenen Appetitzüglers α-MSH (für alpha Melanozyten-stimulierendes Hormon) ein starkes Sättigungsgefühl aus.

Was soll ich machen, um einfach nur abzunehmen?

Um die Hormone in den Griff zu kriegen ist es dringend notwendig, dem Körper keine Hungerperiode zu vermitteln. Ernährungsexperten erwähnen unter anderem:

  • Die Kalorienmenge nur moderat senken, maximal 500 kcal unter den Verbrauch
  • Vitamine, sowohl die fettlöslichen als auch die wasserlöslichen, abdecken
  • Mehr als 500 Milligramm von den Omega 3-haltigen Fettsäuren EPA und DHA konsumieren
  • Genügend Schlaf und Bewegung mit ca. 10.000 Schritten am Tag normalisiert den Leptinspiegel
  • Glutenhaltige Lebensmittel möglichst meiden. Eine dänische Studie beweist, dass Gluten Leptin hindert an dem Leptinrezeptor im Hypothalamus anzudocken und eine Leptinresistenz begünstigen kann. Der Körper denkt, er hat keine Fettreserven mehr und lagert Fett ein. (6)
  • Unnatürlich hohe Mengen an Fruktose und Glukosefructose-Sirup meiden (seit letztem Jahr enthalten viele Cookies leider Glukosefructose-Sirup). Dieser blockiert die Leptinrezeptoren im Hypothalamus. Somit wird das Sättigungsgefühl, welches auch bei hoher Energieaufnahme und hohem Leptinspiegel führt, ausbleibt oder vermindert ist. Erhöht werden auch noch der Triglycerolspiegel, der die Passage von Leptin über die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn erschwert.




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