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entrümpeln, freimachen, von Minimalisten lernen

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Vollgestopfte Schubladen, ein überfülltes E-Mail-Konto. Berge von Klamotten, die nicht angezogen werden. To Do Listen bei denen sobald Zwei Punkte gestrichen werden, Vier neue Punkte auf die Liste kommen.

Papieren über Papiere werden in die Ablage gelegt. Die Stapel stapeln sich. In mir drin sieht’s mindestens genauso voll und unaufgeräumt aus. Aber zum Glück sieht man es nicht …

Oft muss ich in diesem Zusammenhang an mein Erlebnis in Afrika und ebenso an das gleiche in Asien denken. Die Menschen haben wenig Eigentum. Ich möchte Armut in keinem Punkt mit Minimalismus vergleichen. Aber brauche ich so viele Johgurts im Kühlschrank, Vierundzwanzig Äpfel in der Ablage, Zwei Kilo nüsse Nüsse und Drei Kilo Reis auf Vorat? Im Büro 4 Ablagen, 12 Ordner, 2 Schreibtische und Drei Computer.

In anderen Ländern habe ich ein anderes Miteinander erfahren, ein anderes Gefühl für Zeit, Gelassenheit ausgiebige Gespräche aufgrund der begrenzten Möglichkeiten. Ich konnte aufatmen und frei Atmen.

Es fühlt sich so an, dass begrenzte Materielles das eigentliche Leben hervorhebt: Familie, Nahrung, Gespräch und Gelassenheit.
Das Gefühl war cool mit dem Kopf nicht bei materiellen Dingen zu sein!

Man denkt immer, das geht nicht! “Ich lebe so, ich muss dies … ich will das neue Handy, die Grünen und Roten Äpfel, die Gelben, Roten und Grünen Paprika”! Man muss entrümpeln und sich auf das wesentliche Konzentieren! Während alle in Hektik versinken an seinem ruhigen Ufer sitzen und durchatmen.

Hier Drei Gründe, häufiger zu entrümpeln, sich auf das wesentliche beschränken – nicht nur unsere Schränke, sondern unser ganzes Leben.

Eins. Du hast mehr Zeit und bist entspannter

Wer Prioritäten setzt und Routinen entwickelt, erspart sich Hektik.  Außerdem: Wer weniger konsumiert, hat mehr Zeit. In all den Stunden, die Du mit dem Suchen auseinandersetzen, verändern verbringst, könntest Du einfach nur leben.

 

Zwei. Dein Leben wird selbstbestimmter

Mit weniger Gerümpel, aber mehr Zeit und Geld im Gepäck, kannst Du Dir kleine und große Träume verwirklichen. Verreise oder entspanne; zu zweit oder allein. Tue, was Du willst, weil Du es kannst. Am besten jetzt. Denn man weiß nie, wie lange es noch geht.

Drei. Du kommst in Kontakt mit Dir selbst

Wer den Kopf ausmistet, neu sortiert, gewinnt Klarheit. Eine freie Geisteshaltung schenkt Dir einen freien Blick auf das was du schon hast. Jeder Mensch hat so viele Schätze, die wir selber erkennen könnten.

Dein Geschenk an dich

Wir überlegen viel zu viel, was und noch fehlen könnte, anstatt auf das zu schauen was wir schon haben. Wir sind ziemlich gesund, meistens ziemlich in Frieden haben die Möglichkeit Freunde, Verwandte und Menschen zu sehen und mit Ihn zu reden. Also lass uns anfangen zu reduzieren. Lass uns auf das Wesentliche konzentrieren, das Handy ausschalten und das lachen des anderen ansehen. Verpass‘ Dir mal eine Pause!

Viel Spaß dabei 🙂

5 Kommentare

  1. Elisa Elisa

    Super Beitrag

  2. Michael Neumann Michael Neumann

    🙂

  3. Sehr schöner Artikel ! Ich lese auch gerade ein Buch, das Minimalismus als Thema hat. “Loslassen” von Katharina Finke.

    • Danke für das Feedback, ich pack das Buch mal in meinen Warenkorb ;). Vllt kannst du ja mittkerweile schreiben ob es zu empfehlen ist.

      Lg

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